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Notícias Staatsschutz-Razzia bei militanter ALF-Bande!

Roter.Teufel

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75 Jäger-Hochstände angesägt:
Staatsschutz-Razzia bei militanter ALF-Bande!


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Dresden – Sie nennen sich selbst „ALF“, hinterlassen den bekannten Namen an ihren Tatorten – doch mit dem beliebten TV-Außerirdischen haben die Zerstörungs-Aktionen dieser Tierschützer nichts zu tun. Jetzt rückte der Staatsschutz für eine Razzia bei ihnen an.

Fahnder des Landeskriminalamtes Sachsen haben am Freitag in Dresden und Halle (Saale) Wohnungen von einem Österreicher und vier Deutschen (21 bis 35 Jahre) durchsucht. Der Vorwurf: Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung.

Militante Tierschützer sollen von 2023 bis 2025 insgesamt 75 Hochstände beschädigt oder zerstört haben. Oberstaatsanwalt Jürgen Schmidt (50): „Die Gruppierung soll sich durch an den Tatorten hinterlassene Botschaften mit der militanten Tierbefreiungsbewegung »Animal Liberation Front« (ALF), einer im Jahr 2004 in den Vereinigten Staaten von Amerika durch das Federal Bureau of Investigation (FBI) als terroristische Vereinigung eingestuften Gruppe, gemein gemacht haben.“

Täter hinterließen „ALF“ am Tatort

Bei den Taten in Moritzburg und Coswig (Sachsen) im März 2024 hinterließen die Tierschützer Schriftzüge wie „ALF“, „MÖRDER“ und „JÄGER JAGEN“. In einem Bekennerschreiben, welches auf der von Linksextremisten genutzten Internetplattform „Indymedia“ auftauchte, schrieben sie: „wir werden nicht stoppen, bis alle hochstände umgefallen und zerstört sind ...“ (Rechtschreibfehler im Original).

Mit dem außerirdischen Serienhelden haben die Taten nichts zu tun, die Tatverdächtigen nutzten jedoch die einprägsame Abkürzung seines Namens.
Beschuldigte auch Klima-Kleber

Wie BILD erfuhr, sollen sich die Tatverdächtigen im Umfeld von Klima-Klebern der „Letzten Generation“ kennengelernt haben. Mehrere Beschuldigte sind wegen Nötigung durch Blockaden polizeibekannt. Bei der Razzia konnten neben Speichermedien auch größere Mengen Cannabis sichergestellt werden.

Durch das Ansägen und Zerstören von Hochständen bestand laut Staatsschutz Gefahr für „Leib und Leben der Jagdberechtigten“. LKA-Sprecher Kay Anders (44): „Der vorläufige geschätzte Gesamtschaden beträgt 70.000 Euro.“ Haftbefehle gibt es bislang keine. Die Ermittlungen dauern jedoch weiter an.

Bild Zeitung
 
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