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- Out 5, 2021
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Trauerfeier für Jaroslava (†44):
Hier nehmen Kollegen Abschied von ermordeter Taxifahrerin
Šumperk (Tschechien) – Jaroslava M. (44) kämpfte vier Tage lang im Krankenhaus um ihr Leben. Doch die Mutter von drei Kindern (15, 20, 22) hat es nicht geschafft. Die Taxifahrerin starb an den schweren Halsverletzungen, die ein Fahrgast ihr mit dem Messer zugefügt hatte. Am Freitag nahmen Familie, Freunde und Arbeitskollegen Abschied von der ermordeten Frau.
Taxi-Konvoi für ermordete Kollegin
Nach der Trauerfeier in Šumperk (Tschechien) fuhren die Kollegen der ermordeten Taxifahrerin im Konvoi durch die kleine Stadt am Ufer der Desná und erwiesen ihr so die letzte Ehre. Wie das tschechische Nachrichtenportal Idnes berichtet, steuerten über 20 Taxis durch die Straßen, viele hatten schwarze Schleifen an den Rückspiegeln. Andere schmückten ihre Autos mit gelben und rosafarbenen Bändern – genauso, wie auch Jaroslava ihren Škoda verziert hatte. Ein Taxifahrer sagte laut Idnes: „Mir fehlen die Worte, und es tut mir leid. Ich bin seit zwanzig Jahren im Taxigewerbe und kannte sie sehr gut, genau wie die anderen Taxifahrer hier. Niemand nannte sie anders als Sluníčko.“ Sluníčko heißt auf Deutsch so viel wie Sonnenschein.
In den sozialen Medien postete das Taxiunternehmen ein Video mit seinen Fahrern, die an ihren geschmückten Fahrzeugen stehen und ihrer ermordeten Kollegin ein letztes Mal zuwinken. Der Taxi-Service wurde für die Zeit der Trauerfeier vollständig eingestellt. Am 17. Februar attackierte ein Fahrgast die blonde Chauffeurin, stach ihr mit einem Messer in den Hals. Anschließend stahl der 38-Jährige das Fahrzeug und raste in den Gegenverkehr. Zwei Menschen wurden schwer verletzt, der Mann überlebte und wurde festgenommen. Ihm droht eine Anklage wegen Mordes und lebenslange Haft.
Bürgermeister will Sicherheit verbessern
Auch der Bürgermeister der Stadt, Miroslav Adamek, nahm an der Trauerfeier teil. Er will nach dem schrecklichen Verbrechen nun die Sicherheit der Taxifahrer verbessern, teilte er in den sozialen Medien mit. Erste Maßnahmen könnten laut Adamek der Einbau von Schutzplexiglas in den Fahrzeugen sein, außerdem ein Alarmknopf, mit dem die Fahrer sofort Hilfe rufen können, und ein spezialisiertes Sicherheitstraining.
Spendenaktion für Familie des Opfers
Laut Idnes möchte der Bürgermeister auch eine Spendenaktion für die Familie der ermordeten Frau unterstützen. Auf einer Spendenplattform kamen bisher schon über 17.000 Euro zusammen. Dort meldete sich offenbar auch der Lebensgefährte von Jaroslava M. zu Wort. Zu lesen ist auf der Internetseite: „Ich bin völlig am Boden zerstört. Meine Welt bricht Tag für Tag zusammen und der Schmerz, den ich empfinde, ist unbeschreiblich.“ Michal schreibt, dass das Geld für Jaroslavas Kinder Filip (22) und die Töchter Isabel (20) und Nicolka (15) bestimmt sein soll. Über den letzten gemeinsamen Tag steht auf der Spendenseite: „An jenem schicksalhaften Morgen wollte sie zur Arbeit fahren. Ich ging zum Auto, um mich von ihr zu verabschieden. Wir küssten, umarmten und lächelten uns an wie an jedem anderen Tag. Jaruška stieg ins Auto, kurbelte das Fenster herunter und fuhr mit den Worten ‚Ich liebe dich, Schatz, ich bin zum Mittagessen wieder da‘ davon. Ein paar Stunden später erhielt ich die schlimmste Nachricht.“
Bild Zeitung
Hier nehmen Kollegen Abschied von ermordeter Taxifahrerin
Šumperk (Tschechien) – Jaroslava M. (44) kämpfte vier Tage lang im Krankenhaus um ihr Leben. Doch die Mutter von drei Kindern (15, 20, 22) hat es nicht geschafft. Die Taxifahrerin starb an den schweren Halsverletzungen, die ein Fahrgast ihr mit dem Messer zugefügt hatte. Am Freitag nahmen Familie, Freunde und Arbeitskollegen Abschied von der ermordeten Frau.
Taxi-Konvoi für ermordete Kollegin
Nach der Trauerfeier in Šumperk (Tschechien) fuhren die Kollegen der ermordeten Taxifahrerin im Konvoi durch die kleine Stadt am Ufer der Desná und erwiesen ihr so die letzte Ehre. Wie das tschechische Nachrichtenportal Idnes berichtet, steuerten über 20 Taxis durch die Straßen, viele hatten schwarze Schleifen an den Rückspiegeln. Andere schmückten ihre Autos mit gelben und rosafarbenen Bändern – genauso, wie auch Jaroslava ihren Škoda verziert hatte. Ein Taxifahrer sagte laut Idnes: „Mir fehlen die Worte, und es tut mir leid. Ich bin seit zwanzig Jahren im Taxigewerbe und kannte sie sehr gut, genau wie die anderen Taxifahrer hier. Niemand nannte sie anders als Sluníčko.“ Sluníčko heißt auf Deutsch so viel wie Sonnenschein.
In den sozialen Medien postete das Taxiunternehmen ein Video mit seinen Fahrern, die an ihren geschmückten Fahrzeugen stehen und ihrer ermordeten Kollegin ein letztes Mal zuwinken. Der Taxi-Service wurde für die Zeit der Trauerfeier vollständig eingestellt. Am 17. Februar attackierte ein Fahrgast die blonde Chauffeurin, stach ihr mit einem Messer in den Hals. Anschließend stahl der 38-Jährige das Fahrzeug und raste in den Gegenverkehr. Zwei Menschen wurden schwer verletzt, der Mann überlebte und wurde festgenommen. Ihm droht eine Anklage wegen Mordes und lebenslange Haft.
Bürgermeister will Sicherheit verbessern
Auch der Bürgermeister der Stadt, Miroslav Adamek, nahm an der Trauerfeier teil. Er will nach dem schrecklichen Verbrechen nun die Sicherheit der Taxifahrer verbessern, teilte er in den sozialen Medien mit. Erste Maßnahmen könnten laut Adamek der Einbau von Schutzplexiglas in den Fahrzeugen sein, außerdem ein Alarmknopf, mit dem die Fahrer sofort Hilfe rufen können, und ein spezialisiertes Sicherheitstraining.
Spendenaktion für Familie des Opfers
Laut Idnes möchte der Bürgermeister auch eine Spendenaktion für die Familie der ermordeten Frau unterstützen. Auf einer Spendenplattform kamen bisher schon über 17.000 Euro zusammen. Dort meldete sich offenbar auch der Lebensgefährte von Jaroslava M. zu Wort. Zu lesen ist auf der Internetseite: „Ich bin völlig am Boden zerstört. Meine Welt bricht Tag für Tag zusammen und der Schmerz, den ich empfinde, ist unbeschreiblich.“ Michal schreibt, dass das Geld für Jaroslavas Kinder Filip (22) und die Töchter Isabel (20) und Nicolka (15) bestimmt sein soll. Über den letzten gemeinsamen Tag steht auf der Spendenseite: „An jenem schicksalhaften Morgen wollte sie zur Arbeit fahren. Ich ging zum Auto, um mich von ihr zu verabschieden. Wir küssten, umarmten und lächelten uns an wie an jedem anderen Tag. Jaruška stieg ins Auto, kurbelte das Fenster herunter und fuhr mit den Worten ‚Ich liebe dich, Schatz, ich bin zum Mittagessen wieder da‘ davon. Ein paar Stunden später erhielt ich die schlimmste Nachricht.“
Bild Zeitung
