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Sperre nach Rassismus-Eklat:
Brisantes Vini-Wiedersehen mit Benfica-Pöbler


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Das sportliche Duell in der Champions League zwischen Real Madrid und Benfica Lissabon rückt vor dem Rückspiel (Mittwoch, 21 Uhr/DAZN) fast in den Hintergrund. Statt Taktik und Aufstellungen dominiert weiter der Rassismus-Vorwurf gegen Benficas Offensivspieler Gianluca Prestianni (20) die Schlagzeilen.

Im Hinspiel (0:1) hatte Vinícius Júnior nach seinem Siegtreffer provozierend gejubelt, es kam zu einem Wortgefecht. Prestianni soll den Brasilianer dabei rassistisch beleidigt haben. Die Uefa reagierte am Montag und verhängte gegen den 20-Jährigen eine „vorläufige“ Sperre für das Rückspiel – auf Basis eines „Zwischenberichts“.

Brisant: Trotz der Suspendierung reist der Argentinier mit nach Madrid. Benfica legte Berufung ein und teilte mit, man nehme den Spieler mit, „auch wenn die betreffenden Fristen voraussichtlich keine praktischen Auswirkungen auf das Rückspiel haben werden“. Ein Einsatz ist zwar ausgeschlossen, das Signal ist dennoch deutlich: Der Klub stellt sich demonstrativ hinter seinen Profi.

Was wurde wirklich gesagt?

Prestianni weist die Rassismus-Vorwürfe zurück. „Ich war niemals gegenüber irgendjemandem rassistisch“, schrieb er bei Instagram.

Laut einem Bericht von ESPN soll er vor der Uefa eingeräumt haben, Vinícius Jr. (25) mit dem spanischen Schimpfwort „maricón“ (eine homophobe Beleidigung) beschimpft zu haben – nicht jedoch mit „mono“ (das Wort bedeutet „Affe“ und wäre klar rassistisch konnotiert).

Der Unterschied ist juristisch und moralisch relevant – doch beide Begriffe sind beleidigend. Genau das prüft nun der Verband weiter.
Benfica-Boss verteidigt seinen Spieler

Benfica-Präsident Rui Costa (53) stellte sich öffentlich hinter seinen Spieler. „Wir glauben unserem Spieler, und darüber hinaus kennen wir unsere Spieler. Prestianni wird als Rassist bezeichnet, aber er ist alles andere als das. Das kann ich garantieren“, sagte er. Die Sperre sei aus seiner Sicht „nicht gerechtfertigt“, da „nichts bewiesen ist“.

Viní Jr. reagierte seinerseits deutlich: „Rassisten sind vor allem Feiglinge. Sie müssen sich das Hemd über den Mund ziehen, um zu zeigen, wie schwach sie sind.“

Sportlich reist Benfica nach dem 0:1 aus dem Hinspiel als Außenseiter ins Santiago Bernabéu. Doch unabhängig vom Ergebnis bleibt klar: Die Uefa steht unter Druck, ein klares Zeichen gegen Diskriminierung zu setzen – und der Fall wird das Spiel weit über 90 Minuten hinaus begleiten.

Sport Bild
 
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